Weihnachtspause

Wir sind für 2 Wochen in der Weihnachtspause, da unsere Termine beides mal auf Feiertage fallen würden.

Wir sehen uns wieder am 8.1.2018

Demonstrieren ist keine Straftat!

welcometoradolfzell

Am „Volkstrauertag“ veranstalteten politisch engagierte Menschen eine spontane Demonstration in Radolfzell, um auf das antidemokratische Vorgehen von Polizei und Behörden aufmerksam zu machen. Zuvor war eine angemeldete Kundgebung verboten worden, da angeblich eine „Gefahr“ von ihr ausgehe. Vorgeschobener Grund waren im Vorfeld von Unbekannten verklebte Plakate.

Gegen das Verbot der Kundgebung formierte sich eine spontane Demonstration, die sich vom Bahnhof in Richtung Innenstadt bewegte. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot von mindestens 50 Beamten und einer Hundestaffel an. Nach wenigen Metern wurde die Demonstration von martialisch auftretenden Polizisten umstellt. Der Einsatzleiter Herr Streit erklärte, dass es sich bei der Spontandemonstration um die von der Stadt verbotene Kundgebung am Luisenplatz handele. Dass die Demo sich in der Innenstadt befand und gegen eine komplett andere Thematik, nämlich Behördenwillkür demonstrierte, nahm er augenscheinlich nicht zur Kenntnis. Auch dass die Veranstalter*innen der verbotenen Kundgebung am Luisenplatz in einem ausführlichen Statement über soziale Medien bekannt gaben, dass die Kundgebung abgesagt worden war, schien ihm nicht geläufig zu sein. Stattdessen ging er so weit, Teilnehmer*innen der Spontandemonstration eine Straftat vorzuwerfen, da diese Passant*innen dazu aufforderten, an ihrer Demonstration teilzunehmen.

Lieber Herr Streit, demonstrieren ist keine Straftat sondern ein Grundrecht. Wenn Ihnen dies nicht bewusst ist, sollten Sie noch einmal Ihre Ausbildung wiederholen, aber in jedem Fall haben Sie in gröbster Weise demokratische Prinzipien verletzt.

Liebe Stadt Radolfzell, wenn Sie weiter damit fortfahren, legitime antifaschistische Aufklärung im Vorfeld willkürlich zu verbieten, werden sie die Thematik nicht unter den Teppich kehren, sondern noch viel mehr Wirbel um etwas Notwendiges, nämlich den Kampf gegen faschistische Strukturen, machen.

Leider fällt durch dieses Machtspiel der Behörden gerade die eigentliche Thematik unter den Tisch. Dass die Nazipartei „Der III. Weg“ erneut in der Nacht vom 18. auf den 19.11. die Stadt mit „NS-Area“ und „Fuck Antifa“ Aufklebern zustickerte, enthält die Stadt der Oeffentlichkeit vor. Dass der von der Stadt initiierte Volkstrauertag vor einem Nazi-Denkmal stattfand, auf dessen Bronzetafeln SS und Wehrmachtssoldaten geehrt werden, scheint auch nur wenige zu kümmern. Es gibt einiges zu tun in Radolfzell, doch die Stadt macht eine kritische Auseinandersetzung unmöglich. Der sogenannte Demokratie-Kongress wurde am 9.11. von der Stadt Radolfzell abgehalten, bei dem das Projekt „Demokratie leben“ vorgestellt wurde. Wir haben gesehen, wie die Stadt Radolfzell Demokratie auslebt, wie sie die Versammlungs- und Demonstrationsrechte ignoriert, wie sie antifaschistische Aufklärung bekämpft und wie sie kritischen Meinungen mit dem Polizeiknüppel unterbindet.

Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen und weiter für unsere Ueberzeugungen eintreten. Denn wenn Recht zu Unrecht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht.

Gegen Behörden Willkür und Repression in Radolfzell

Am 17.11 verbot die Stadt Radolfzell die für den 19.11. angemeldete
Kundgebung „Gegen den III. Weg“. Der vorgeschobene Grund waren Plakate, welche an das Kriegerdenkmal geklebt wurden.

Laut Angaben des Veranstalters wurde diese eher als Bagatelle anmutenden Straftat zum Anlass genommen ein Szenario zu konstruieren, in welchem die angemeldete Kundgebung eine Gefahr darstellen würde. Daher sei es laut der Stadt notwendig diese Kundgebung zu verbieten.

In einer journalistischen Meisterleistung schrieb der Südkurier in einer Eilmeldung, dass für diese Straftat die „Antifaschistische Aktion Konstanz“ verantwortlich sei. Diese stehe auch hinter der geplanten Kundgebung, daher sei auch am 19.11 mit Straftaten zu rechnen.

Neben der Tatsache, dass eine Gruppe mit diesem Namen nicht existiert, grenzt es an Verleumdung eine offen angemeldete Kundgebung und deren Veranstalter*innen, zum einen mit einer erfundenen Gruppe in Verbindung zu bringen und zum anderen ihnen eine von Unbekannten verübte Straftat anzulasten. Wir fordern den Südkurier hiermit dazu auf diesen jedem journalistischen Standard entbehrenden Artikel richtig zu stellen.

Das Verhalten der Stadt Radolfzell ist kein Einzelfall, schon mehrmals hat diese versucht mit konstruierten Gefahrenszenarios und lächerlichen Auflagen das Demonstrations- und Versammlungsrecht mit Füßen zu treten.
Am 8. Mai etwa wurde von Polizei und Ordnungsamt gedroht eine angemeldete Kundgebung gewaltsam aufzulösen, weil es gewagt wurde, einen Pavillion aufzubauen um den zugestandenen Infotisch vor Regen zu schützen.

Es scheint die Radolfzeller Behörden seien im Glauben, dass sie über demokratischen Rechten stehen und mit ihren Auflagen bzw. Verboten jede unliebsame Kundgebung verhindern können. Dass die Stadt dadurch, wenn es um antifaschistische Aufklärung geht, den in Radolfzell bestehenden Nazi-Strukturen -wie etwa dem III. Weg- einen riesigen Gefallen tut, ist den Verantwortlichen hoffentlich nicht bewusst.

Welcome to Radolfzell – Demonstation gegen Neonazis

Am Sonntag den 19.11.17 wird ab 14:00 eine Demonstration stattfinden, die an die Vergangenheit der Stadt erinnern will und an die Tatsache dass diese bis heute noch positiv besetzte Andenken an die Nazis beherbergt.
Dies ist immer wieder Anlass von Neonazis die Stadt für Aktionen zu nutzen, wie auch an vergangenen Volkstrauertagen.
Die Demonstration wird dies verhindern, indem wir den belasteten Luisenplatz samt „Heldengedenken“ mit dem richtigen Gedenken, der Opfer nicht der Täter, des Naziregimes füllen.

Wir rufen dazu auf, sich an dieser Demonstration zu beteiligen.
Mehr Informationen gibt es im Welcome to Radolfzell Demonstations-Flyer

Vortrag „Die Identitären – Neue Rechte in Bewegung?“ von Lucius Teidelbaum

Am 28.11. um 19 Uhr haben wir einen Vortrag von Lucius Teidelbaum organisiert.
Er informiert über die identitäre Bewegung, die in letzter Zeit in Konstanz häufig in Erscheinung getreten ist.

Flyer zum Vortrag von Lucius Teidelbaum

(links-)Politisches Speed-Dating

Der aktuelle Wahlkampf hat gezeigt: Rassismus ist immer noch salonfähig in Deutschland. An den Grenzen Europas sterben immer noch Menschen und auch hier im Land formiert sich der rechte Mob.
Ihr würdet gerne etwas dagegen unternehmen, aber ihr wisst nicht wo? Kommt zum Politischen Speed-Dating am 26.10. um 19 Uhr ins Contrast eV.!
Hier werden sich einige Konstanzer Gruppen vorstellen, welche durch ehrenamtliches Engagement versuchen, gegen Rassismus und andere Diskriminierungsformen wie Sexismus, Antisemitismus oder Homophobie anzukämpfen und den davon betroffenen Menschen zu helfen. Dabei wird euch die Möglichkeit gegeben Fragen zu stellen und mit zu diskutieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei Runde und Getränken mit anderen Interessierten auszutauschen und sich kennen zu lernen.
Wir freuen uns auf Euch!

Facebook-Veranstaltung

Gegen die Hetze der Afd- für eine solidarische Gesellschaft !


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Liebe Mitmenschen
diesen Donnerstag eröffnet die AfD ihren Wahlkampf am Bodensee mit ihrer Spitzenkandidatin Alice Weidel.
Um der rassistischen Hetzte dieser Partei entgegenzutreten veranstaltet das Konstanzer Aktionsbündnis gegen die Afd eine Protestkundgebung am 17.8.17 um 18:00 am Graf Zeppelin Haus in der Orlagstraße 20, wo die Veranstaltung der Afd stattfindet.

Wir laden alle ein nach Friedrichshafen zu kommen und gegen die Populisten zu demonstrieren. Dafür organisieren wir eine gemeinsame Anfahrt aus Konstanz.
Treffpunkt ist am Konstanzer Hauptbahnhof am 17.8.17 um 15:20.

Wir freuen uns über alle die gegen die Hetze der Afd kämpfen wollen- Keine Afd am Bodensee und anderswo !!

Link zur Veranstaltung:
https://konstanzeraktionsbuendnis.wordpress.com/

Antifaschistische Sommercamps

Dieses Jahr erwarten uns im Sommer gleich zwei antifaschistische Camps im Schwarzwald, zu denen wir eine Anreise organisieren.

1. Vom 31.08.-03.09 findet in St. Georgen das AMS-Festival statt. Neben spannenden Workshops gibt es Theaterstücke und Bands, genaueres dazu findet ihr auf http://www.amscamp.de
Die Kosten liegen bei 25-40€ auf Spendenbasis, jede*r zahlt was er*sie kann. Wir bitten euch bei Interesse darum, dass ihr euch auf der Homepage für das Camp anmeldet, damit dort besser geplant werden kann.
Zugtreffpunkt: Do, 31.08.17, 11:15 Uhr am Konstanzer Bahnhof
AMS2017

2. Ein Wochenende später( 08.09.-10.09) geht’s zum Antifa-Camp. Auch hier findet ihr die Infos zu den Workshops und Programm auf der Homepage antifacamp2017.blogsport.eu
Die Kosten für die drei Tage liegen bei 35€.
Bei weiteren Fragen und Interesse bitten wir euch beim OAT Konstanz vorbei zu kommen.
afacamp2017

Wir treffen uns jeden 1. und 3. Montag um 19:00 Uhr im Monat im Café Mondial.

Treffen am Montag

Hallo Liebe Mitmenschen,
genießt das sonnige Wochenende und kommt am Montag um 19:00 zum OAT.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen…

Gegen den G20-Gipfel in Hamburg!

Infoveranstaltung zu den Protesten gegen den G20 Gipfel in Hamburg

titelg20

Am 07. und 8. Juli findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Hier treffen sich die Staats- und Regierungschefs der zwanzig mächtigsten Industrie- und Schwellenländern. Auf diesem Treffen werden Abkommen getroffen, welche die Politik der kommenden Jahre bestimmen werden.
Doch auch viele Menschen üben Kritik an diesem Gipfel und wollen mit Gegenprotesten und einer Vielfalt an Aktionsformen ein Zeichen dagegen setzen.

Wir freuen uns, am 24. Juni Referent*innen von LevelUP aus Tübingen, organisiert in …umsGanze!, sowie von der Gruppe Arbeitermacht, welche Teil des Internationalistischen Blocks ist, in Konstanz begrüßen zu können. Die jeweilige Analyse sowie die darauf fußende Praxis zum G20-Gipfel sollen gegenüber gestellt und diskutiert werden.

Beginn ist um 15 Uhr in Raum D436 an der Universität Konstanz.

https://www.facebook.com/events/1906609106284350/